Geschäftsstraße Magdeburger Allee

Die Magdeburger Allee ist die längste Geschäfts- und Einkaufsstraße Erfurts. Die Einkaufsstraße reicht vom Talknoten bis zum Ilversgehofener Platz. Sie ist die einzige Einkaufsstraße Erfurts außerhalb des Stadtzentrums.

Die Magdeburger Allee ist das "Pulsierende Herz" von Ilversgehofen. Dies spürt man insbesondere jedes Jahr zum Magdeburger-Allee-Fest, dem größten Straßenfest Erfurts, wo über 10.000 Besucher die Straße flanieren.

Das Angebot in der Magdeburger Allee umfasst Lebensmittelgeschäfte, Fachgeschäfte, Dienstleistung, Büronutzungen, Banken, Ärzte, Apotheken, Gastronomie, u.ä. Die einzelnen Angebote findet man auf der Seite der Interessengemeinschaft Magdeburger Allee (www.magdeburger-allee-erfurt.de).

Angebotsprofil

  • rund 110 Geschäfte, davon
    • periodischer Bedarf: rund 35
    • Gesundheit und Pflege: rund 25
    • Spezialanbieter: rund 35
  • rund 40 Ärzte

 Quelle: Magdeburger Allee. Qick-Check, 2010

Aufenthaltsqualität

  • positiv
    • Wechsel zwischen baulicher Enge und Weite
    • sicheres, barrierefreies Flanieren (Fahrrad, Kinderwagen...)
  • negativ
    • Brachen und Baulücken aufwerten und beleben
    • Straßenraum modernisieren
    • Außengastronomie intensivieren
    • sauberer und ordentlicher Gesamteindruck verbessern

Quelle: Magdeburger Allee. Qick-Check, 2010

Standortvorteile

  • Bekannte Standortlage
  • Gute Erreichbarkeit
  • Nähe zur Innenstadt und zum Thüringen Park
  • Viele Geschäfte (rund 110)
  • Viele Ärzte (rund 40)
  • Viele Spezialanbieter (jeder 3.)
  • Moderates Mietniveau

Quelle: Magdeburger Allee. Qick-Check, 2010

Entwicklung großstädtischer Atmosphäre

Es lohnt sich, um die Einzelhandelslage zu kämpfen; sie könnte durch sehr spezielle Fachhandelsangebote und andere Spezialangebote bereichert werden. Ilversgehofen könnte in diesem Sinne mehr großstädtische Atmosphäre entwickeln als weite Teile der historischen Altstadt. Die ethnische Ökonomie ist bereits heute in der Magdeburger Allee unübersehbar präsent und sollte sich über dem Niveau von Billigläden konsolidieren; der"Onkel-Mehmet-Laden" kann anstelle des "Tante-Emma-Ladens" zum Stadtteil gehören und eine wichtige Funktion für die Nahversorgung übernehmen. Durch ein aktives Geschäftsstraßenmanagement und in Zusammenarbeit mit den Hauseigentümern sollen Lücken in der Lauflage und Leerstände in den Geschäften verschwinden. Am Ilversgehofener Platz kann ein gewerblicher "Anker" für den Stadtteil entstehen. Vorstellbar ist dies auch als temporäres Marktgeschehen unter Nutzung des öffentlichen Raumes.

Quelle: KSP Ilversgehofen, 2008