Arbeiten und Lernen

Das Industriegebiet Ilversgehofen war lange Zeit einer der bedeutendsten Gewerbestandorte in Erfurt. Deshalb leidet Ilversgehofen unter dem ab 1990 erfolgten Strukturwandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft besonders. Die Erfurter Industrie setzte Arbeiter in Ilversgehofen frei, neue Dienstleistungs-Arbeitsplätze entstanden allerdings vornehmlich in anderen Stadtteilen, so dass es dort auch einen großen Anteil brachliegender Industieflächen gibt.

Gleichwohl ist Ilversgehofen noch heute einer der industriellen Schwerpunkte Erfurts und wird durch viele Betriebe des produzierenden Gewerbes genutzt. Größter ansässiger Betrieb war die 1902 gegründete Maschinenbaufabrik von Henry Pels, aus dem das Kombinat Umformtechnik hervorging. Nach der Wiedervereinigung gehörte das Werk zur Müller Weingarten AG, die 2011 in der Schuler AG aufging. Außerdem befinden sich beispielsweise ein Werk von Siemens zur Generatorenproduktion und die Erfurter Malzwerke im Industriegebiet. 

Arbeitsplätze außerhalb der Industrie befinden sich vor allem im Einzelhandel und Handwerk, während es kaum größere Dienstleistungsbetriebe gibt.

Ilversgehofen und die nahegelegenen Wohngebiete Johannesplatz und Rieth haben eine bedarfsgerechte Ausstattung und einen starken Besatz mit Kindereinrichtungen und Schulen.