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Mühlen in Ilversgehofener Flur

Heiligen Mühle

Als eine der ältesten Mühlen in Nähe zur Stadt Erfurt ist die Heiligen Mühle in der Mittelhäuser Straße bereits 1291 erwähnt worden. Der Namen der Mühle geht auf Caspar Heiling zurück, der 1510 der Mühlenbesitzer war. Ihre Blütezeit hatte die Mühle in der Handschöpfzeit von 1587 bis 1813 als Untere Papiermühle.

1839 kaufte Johann Andreas Naue die Mühle und richtete einen Graupenmühle ein. Bis 1956 konnte durch Familie Naue die Perlgaupenproduktion aufrechterhalten werden. Die Kraft der drei Wasserräder wurde auch für eine Heizungsfirma und für die auf dem Mühlengelände am linksseitigen Flussufer gelegene Pachtmühle genutzt. Die Heizungsbaufirma von Karl-Friedrich Naue hatte bis Mitte der 1990-er Jahre Bestand.

Seit Mitte der 1990-er Jahre erfolgte in diesem einzigartigen Vierseitenhof eine schrittweise Wiederherstellung der historischen Mühlentechnik und der drei unterschlächtigen Wasserräder. Die Heiligen Mühle gilt heute als einzige funktionierende Graupenmühle mit der technischen Ausrüstung um 1860 innerhalb Deutschlands.

Bildergalerie


Heiligenmühle an der Schmalen Gera um 1880


Hof der Heiligen Mühle um 1960


Heiligen Mühle, Foto: R. Falk (2012)


Innenhof der Heiligen Mühle, Foto: R. Falk (2010)


Heiligen Mühle - Wasserräder, Foto: R. Falk (2010)


Heiligen Mühle - defektes drittes Wasserrad, Foto: R. Falk (2010)

Heiligenmühle an der Schmalen Gera um 1880

Hof der Heiligen Mühle um 1960

Heiligen Mühle 2012

Innenhof der Heiligen Mühle (2010)

Heiligen Mühle - Wasserräder (2010)

Heiligen Mühle - defektes drittes Wasserrad (2010)

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